About Me

About Me

Moin moin!

Superb, dass du vorbei schaust! Ich bin Jenny, lebe in Hamburg und teile hier alles Bildliche rund um meine Wohnung, den Hamburger Hafen und Dinge, die das Leben schöner machen! Join me!

Sharing is Caring

  • Home
  • /
  • Dezember
  • /
  • Traditionen – das Weihnachtsessen *Anzeige*
Tischdeko Weihnachten

Traditionen – das Weihnachtsessen *Anzeige*

Kennzeichungspflicht: Dieser Beitrag enthält Werbung.

Kennt ihr das: Manche Fragen stellen wir uns jedes Jahr aufs Neue, dabei kennt man die Antwort eigentlich schon. Weihnachten und alles was das Fest und den Monat drum herum inkludiert, ist ein gutes Beispiel dafür. Ich erinnere mich dabei vor allem an die Frage meiner Mutter nach dem Weihnachtsessen:

Was wollen wir Heiligabend essen?

Jedes Jahr stellte sie diese Frage an die Familie, dabei haben wir wirklich jedes Jahr an Heiligabend Fondue gegessen. Als Heranwachsene hat mich das immer etwas irritiert, schließlich war es für mich klar. Heute verstehe ich, dass sie sich der Tradition rückversichern wollte. Sie wollte von uns als Familie ein klares Commitment dazu.

Das innere Bild

Heute verstehe ich auch, was sie uns mit einer Tradition wie dieser geschenkt und hinterlassen hat. Mein Bild von Weihnachten ist ziemlich definitiert, was nicht bedeuten soll, dass ich nicht offen bin für Abwandlungen oder Veränderungen. Es ist eher ein klares Bild von dem, was Weihnachten bedeutsam macht. Dabei geht es nicht darum, ob die Deko rot oder grün ist, sondern um das Wissen und Bewußtsein über die Dinge, die ein Fest besonders machen. Ich glaube, dass es sogar nebensächlich gewesen wäre, ob wir nun Fondue oder Würstchen mit Kartoffelsalat gegessen hätten ( was in vielen Familien ja wirklich ein klassisches Essen an Heiligabend ist ). Entscheidend war viel mehr das wiederkehrende Muster und das Drum herum. Eben eine verinnerlichte Tradition.

Deko

Seit letztem Jahr fehlt meine Mutter auf dieser Erde und so entzog ich mich im letzten Jahr der schmerzvollen Erinnerung an familiäre Weihnachtstraditionen und flog in die Sonne. Auch in diesem Jahr haderte ich, entschied mich dann aber für den Weg nach vorne. Schließlich mag ich all das Weihnachtsbrimborium und ich sehe es auch als Gedenken an ein Erbe, was in mir schlummert.

Das Essen

Ich erwähnte es bereits: Bei uns war Fondue an Heiligabend gesetzt. Ich kenne es nur mit Brühe, in welche die diversen Fleischsorten eingetaucht werden. Dazu gab es allerhand Beilagen: Kartoffeln, Baguette, Mais, Gewürzgurken, eingelegte Tomaten, Rote Beete, Salat etc. und natürlich unzählige Saucen: Sour Creme, Kartoffelcreme, Tzatziki und die beste Remoulade der Welt – die wurde jedes Jahr selbst gemacht. Meine Mutter erzählte dazu jedes Jahr die Geschichte, wie sie mit meinem Vater als junges Paar in der Schweiz verreist waren und das Rezept für diese Remoulade von einem Schweizer erhielten. Leider hat sie das exakte Rezept (mit Mengenangaben) nie niedergeschrieben, aber ich kenne die Zutatenliste! Vielleicht kommt die Liste ja jemanden von euch bekannt vor: Mayonnaise (unbedingt 80%), Mango Chutney, Kapern, diverse Kräuter und Zwiebeln, Zitronensaft. Und ja, ist jetzt nicht extraordinär, aber für mich die beste Remoulade der Welt! Weil eben Tradition.

Der Tisch

Das schöne an Fondue ist, dass man es vorher super vorbereiten kann, sich jeder während des Essens bedient und es gemütlich ist, da es meist ein langes geselliges Essen ist. Wir deckten den Tisch immer schon am Nachmittag des Heiligenabends. Sozusagen vor der Bescherung. Meine Mutter war ähnlich wie ich auch eher von der Dekosorte: Weniger ist mehr, dafür viel Kerzenschein .

Tischdeko Weihnachten

Weiße Tischdecke und Stoffservietten waren Pflicht. Ein bisschen Weihnachtsdeko durfte auch auf dem Tisch nicht fehlen, aber bitte nie zu viel. Meist waren es ein paar Weihnachtskugeln. Genau so werde auch ich es dieses Jahr umsetzen. Meinen kleinen Testlauf könnt ihr auf den Bildern ja bereits sehen!

Ich habe mich für eine Leinentischdecke und passend dazu Leinenservietten entschieden. Die Serviettenringe sind von Bloomingville.

Fondue Teller

In diesem Jahr habe ich sogar spezielle Fondueteller bestellt, damit auf dem Teller nicht alles durcheinander purzelt.

Glaeser Auswahl Wein

Eine schöne Auswahl an Gläsern für die verschiedenen Bedürfnisse, musste natürlich auch sein. Meine hier gezeigte Auswahl besteht aus Rotweingläsern  sowie Weißweingläsern von Stölzle und Wassergläsern von Nachtmann.

Gedeckter Tisch

Viele Artikel, die den gedeckten Tisch an Weihnachten betreffen, findet ihr auf meinem persönlichen Merkzettel. Weitere Dekoideen zum Fest findet ihr gesammelt auf der Themenseite zu Weihnachten.

Wir haben übrigens immer erst nach der Bescherung gegessen. Da streiten sich ja die Geister, wie man es nun handhaben sollte. Als Kind fand ich das natürlich super nervig. Schließlich wollte ich Geschenke auspacken 🙂 Heute finde ich es einfach gemütlicher. Was übrigens auch nicht fehlen darf an diesem Abend, aber nichts mit Deko zu tun hat: Loriots Weihnachten bei den Hoppenstedts. Jedes Jahr wieder!

Nun möchte ich aber auch von euch hören: Habt ihr gelebte Traditionen an Weihnachten? Wie feiert ihr? Welcher Brauch ist für eure Familie bezeichnend? Und bei welchem Brauch wird euch jetzt schon Warm ums Herz?

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Otto entstanden. #Werbung #soFeierich #OTTOliving

6 Comments

  • Marie-Sophie

    23. November 2018 at 21:43

    Ich kann so vieles davon nur unterschreiben. Auch ich habe letztes Jahr meine Mutter verloren und hätte Weihnachten am liebsten abgesagt. Denn auch bei uns gab es jede Menge Traditionen. Aber im Gegensatz zu dir traue ich mich nicht an diese heran. Daher möchte ich anfangen eigene Traditionen beginnen. Denn ich liebe Weihnachten, ich möchte auch die Feste immer in Erinnerung behalten, aber noch tut es zu weh durch Traditionen den Verlust noch mehr zu spüren.
    Ich wünsche dir und deiner Familie ein tolles Fest, die Tafel sieht wunderschön aus! Fondue gab es bei uns immer an Silvester. 🙂
    LG aus Köln,
    Marie-Sophie.

    Antworten
    • Jen

      25. November 2018 at 17:34

      Manche Dinge brauchen Zeit! Gib sie dir und schau, wie es sich anfühlt! Eigene Traditionen zu prägen ist ebenso wichtig, wie die Alten. Meine Meinung! LG,. Jenny

      Antworten
  • Julia

    23. November 2018 at 21:52

    Ach ja… Bei Deinem Text wird einem ganz warm ums Herz! Und nachdenklich wird man auch. Ich bin in der glücklichen Situation, mit Mama und Papa zu feiern. Aber natürlich vermisse ich jedes Jahr an Weihnachten Oma und Opa und ich mache mir auch Gedanken, wie es mal wird, wenn das alles mal nicht mehr so ist… und ich kann mir das ehrlich gesagt nicht im Geringsten vorstellen…

    Nun ja, zu unseren Traditionen gehört jedes Jahr der Weltbeste Kartoffelsalat von meiner Mama und „Alle Jahre wieder“ – die Weihnachtsfolge von Heinz Becker. Falls Du die nicht kennst, ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Wir könnten den Ton mittlerweile eigentlich ausschalten und selbst mitsprechen 😂

    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben eine wunderschöne Adventszeit und friedliche Weihnachten 🎄

    Liebe Grüße Julia

    PS: der Tisch sieht klasse aus!

    Antworten
  • Julia

    26. November 2018 at 3:30

    Auch wenn ich knallige Farben bei anderen immer sehr bewundere, darf es bei mir eher gedeckt sein. Ich würde mich also für den grauen Lautsprecher entscheiden. Oder vllt bin ich mal mutig und nehme rosa… die platzwahl steht ohne Zweifel. Ins Wohnzimmer, da dort unser Lebensmittelpunkt ist!

    Antworten
  • Natalia

    26. November 2018 at 9:13

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Weiterführung eurer Traditionen erst schwer fiel. Aber vielleicht ist es jetzt, mit etwas vergangener Zeit und Abstand, eine weitere schöne und herzerwärmende Art, sich an die Mutter zu erinnern und ihr Erbe aufrecht zu erhalten.
    In meinem Elternhaus gab es eigentlich gar keine festen Traditionen. Die haben sich erst mit meinem eigenen Hausstand gebildet. Also so Dinge wie und ab wann wird geschmückt, wann kommt der Baum, Tagesablauf Heiligabend… Mittlerweile ist das eigene Kind groß und auch zu Weihnachten nicht immer da, aber wir sind inzwischen eine Art Auffanglager (nett gemeint) für tatsächlich oder gefühlt “einsame” Familienangehörige und Freunde. Das ist ne große Runde und Essen ist immer mal anders. Was allerdings fest gesetzt ist, sind Hoppenstedts, Beckers und natürlich mein heißgeliebtes Aschenbrödel 🙂
    Dein Tisch sieht sehr einladend und geschmackvoll aus. Ich wünsche dir eine erfüllende, besinnliche Weihnachtszeit!
    Herzliche Grüße von Natalia

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu