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Camping Ü-30 oder einfach Deichbrand 2018

Ich gestehe, ich mag kein Camping. Ich mag die Annehmlichkeiten fester Behausungen. Ich mag Privatsphäre und Mauern oder zumindest Holz, welche(s) mich in der Nacht umgibt. Ist einfach so und war auch schon immer so. Ich bin auch kein Fan von großen Ansammlungen von Menschen. Beide Aspekte sprechen eigentlich gegen ein Festival wie das Deichbrand, welches die Übernachtung vor Ort notwendig macht. Dennoch ließ ich mich überzeugen mit einer tollen Truppe von Mädels dieses Abenteuer wahrzunehmen und ich kann sagen: Ich würde es immer wieder tun! Nein, ich bin nicht plötzlich Camping-Fan geworden. Nach wie vor hätte ich lieber in einem Haus übernachtet, aber die Erlebnisse und das Gefühl waren es Wert 2 Nächte auf diesen Komfort zu verzichten.

Nun aber zu meinem kleinen Erfahrungsbericht, der vielleicht anderen Anti-Festival-Campern die Entscheidung Für oder Wider leichter macht:

Wir haben uns frühzeitig einen gesonderten Campingbereich gesichert

Comfort Village Platz

Beim Deichbrandfestival wurde dieser Bereich Schrebergarten genannt. Kostenpunkt: 450 Euro (zzgl. Ticketpreise) für einen abgegrenzten Bereich, der Platz für ca. 5 Zelte (2-3 Personen Zelte) und ein Auto bietet oder einen bis zwei Campingwagen. Im Vorfeld hatten wir etwas mehr von diesem Schrebergarten aka Comfort Village erwartet. Zum Beispiel Sichtschutz, aber vor allem eine klare Zuordnung vor Ort. Denn den Luxus anreisen zu können wann man will, erkauft man sich mit den 450 Euro ja auch. Man muss schließlich nicht um einen freien Zeltplatz auf den großen Flächen kämpfen. Dachten wir zumindest. Als wir am Freitag des Festivalwochenendes anreisten, herrschte allerdings Chaos bei der Zuordnung der Gärten. Zweimal wurde uns ein bereits besetzter Platz zugeordnet, was nach 2,5 Stunden Anfahrt und bei gefühlten 30 Grad in der Sonne nicht unbedingt für Heiterkeit sorgte. Schlussendlich klappte es dann aber doch und vielleicht gehört etwas Chaos zu so einem Festival einfach dazu. Rückblickend empfanden wir die 450 Euro für diesen Bereich als zu teuer. 200-250 Euro zusätzlich zu den normalen Ticketkosten wären angemessen gewesen.

Schrebergarten

Die Sanitäranlagen

Hier muss ich das Deichbrand Festival absolut loben! Wir hatten in unserem Bereich keine Dixi-Klos, sondern vernünftige Toiletten, die für die Menge an Menschen regelmäßig sauber gehalten wurden. Die Duschen waren absolut annehmbar. Natürlich ist dies auch Teil der Comfort Village Edition, aber auch auf dem Festivalgelände an sich gab es überwiegend “normale” Toiletten. Das habe ich definitiv schon anders erlebt. Von daher: Absoluter Pluspunkt!

Der Transfer

Das Comfort Village aka Schrebergarten Village war etwa 10 Min mit dem Bus vom Festivalgelände entfernt. Die Busse fuhren regelmäßig. Ich empfand die Entfernung nicht als nachteilig, sondern war froh in der Nacht etwas mehr Ruhe zu haben, als direkt auf den großen Bereichen neben dem Gelände.

Das Festival an sich

Jaegermeister Hirsch

Deichbrand 2018

Den Besten Eindruck bekommt ihr davon wohl, wenn ihr euch meine Highlight Story auf Instagram anschaut (Auf mein Profil klicken; unter dem Text sind die Storys mit Namen: Diese heißt Festivals ’18). Ein Festival ist immer nur so gut, wie die Begleitung und da hatte ich nun mal verdammtes Glück 🙂 Ok, das Line-Up und das Wetter sind auch nicht zu verachten! Für mich das absolute Highlight: The Killers. Seit Jahren meine Lieblingsband und auch hier haben sie wieder bewiesen, was sie können! Bisschen kurz war der Auftritt allerdings. Max Herre, Von Wegen Lisbeth und The Hives waren aber auch absolut sehens- bzw. hörenswert.

Deichbrand von oben

Das Festivalgelände ist weitläufig, womit es selten überfüllt wirkt, was ich persönlich sehr begrüße. Das Riesenrad und der Jägermeister Platzhirsch gaben der Kulisse das gewisse etwas und sind natürlich tolle Fotomotive. Wir waren direkt zu Anfang auf dem Riesenrad und konnten uns so ein gutes Bild vom gesamten Festivalgelände machen. Mit dem Wetter hatten wir Glück – durchgehend Sonne bei 24-28 Grad.

Fotokulisse Deichbrand

Fazit

Ich würde es immer wieder machen! Dafür lohnt das Campen definitiv. Ob ich noch einmal 450 Euro für einen abgesteckten Stellplatz zahlen würde, weiß ich nicht. Wenn dann müsste man diesen Raum auch richtig ausnutzen können z.B. mit einem Camper oder Vorzelten.

Next Stop für mich Festival-technisch: Dockville 2018 Zwar etwas kleiner als das Deichbrand, aber dafür in der Heimat und ich kann Nachts Zuhause schlafen 😉 Das Gelände des Dockvilles ist dafür umso besonderer. Irgendwie mystisch 🙂

 

Dieser Beitrag enthält Markennennungen und kann daher als Werbung interpretiert werden (unbezahlt).

Deichbrand Festival Momentr

 

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